September 23, 2019
Personalisierung im eCommerce: So geht`s richtig!

Personalisierung im eCommerce: So geht`s richtig!


Im eCommerce heißt es gerade, ich soll wirklich alles über meinen Kunden in Erfahrung bringen. Bis hin zu seiner Lieblingsfarbe. Ich habe jetzt einfach mal nachgefragt, ob das auch wirklich so ist. Karsten, es sagen ja immer alle, man soll die Kunden so persönlich wie möglich ansprechen. Du sagst, es kann auch schnell unheimlich werden. Warum denn? Das kann sehr schnell in die Hose gehen. Also persönlich ist es immer gut, weil je persönlicher desto besser kommt es natürlich auch beim potenziellen Kunden an. Also wenn jemand sich für Handtaschen interessiert, dann soll man ihm keine Schuhe verkaufen. Also in der Hinsicht muss man schon aufpassen, wie man personalisiert. Das Wichtige dabei ist, dass man darauf wartet, dass der Kunde erst mal zeigt, dass er überhaupt interessiert ist. Also wenn ich eine Anzeige schalte bei google oder eine Anzeige bei Facebook oder eine Email schicke, weil ich schon die Daten habe, dass jemand das möchte, aber die Person hat irgendwie noch nie mit mir gesprochen, dann ist es für sie ja irgendwie unheimlich, dass ich das schon weiß. Also ich muss mich ein bisschen zurückhalten bis die Person, an die ich verkaufen möchte oder für die ich mich interessiere, auch Interesse zeigt und mir sagt: ich möchte das wirklich, und dann kann ich sagen: ah, übrigens, wie sieht es denn mit Handtaschen aus? Du sagst ja, man soll einfach die richtige Balance finden. Was sind denn da deine Tipps, damit man die findet? Der beste Vergleich ist eigentlich, das wie im echten Leben zu machen. Also wenn ich noch nicht dich getroffen habe, dann erzähle ich dir ja nicht, was ich bei dir auf Facebook gefunden habe zum Beispiel, oder was auf deinem LinkedIn Profil steht. Und genau dasselbe sollte auch bei Werbung passieren, also bei Online-Ads, bei Facebook, bei Social Media, bei Emails, wenn ich die Empfänger noch nicht kenne, beziehungsweise die Empfänger mich noch nicht kennen, dann kann ich noch kein Gespräch führen, als ob ich die Person schon seit zwei Jahren kenne. Und das muss man einfach ein bisschen mitdenken. Also nur weil ich die Daten alle schon habe, sollte ich sie nicht alle nutzen, denn ich kenne die Person möglicherweise erst, weil sie ein Formular ausgefüllt hat. Aber vielleicht sollte ich darauf warten, bis sie zwei oder drei Formulare ausgefüllt hat und noch ein Ebook heruntergeladen hat und zwei drei Emails von mir geöffnet. Und dann kann ich sagen: Hier sind die Daten – also ich würd`s nicht sagen – aber ich hab dann bestimmte Daten gesammelt und die kann ich auch in der Kommunikation nutzen. Also Hallo “Vorname”, wie steht`s denn um deinen “Platzhalter”, dann kann man da ein bisschen tiefer reingehen. Super, danke für deine Tipps!

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